Sprachenfolge an unserer Schule

   Jahrgang      Fremdsprache      Bemerkung     
5 Englisch    obligatorisch  
6 Französisch fakultativ
8 Lateinisch fakultativ
11   Spanisch    fakultativ

 

Hinweis: Um die Fremdsprachenbedingung im Abitur zu erfüllen, sind zwei Fremdsprachen erforderlich. 

Fahrtenkonzept

1. Allgemeine Überlegungen 

Schulfahrten spielen eine wichtige Rolle im pädagogischen Angebot einer Schule. Sie sind feste Bestandteile der Bildungs- und Erziehungsarbeit. Das Fahrtenkonzept der Robert-Jungk-Gesamtschule ist Teil des Schulprogramms und bezieht sich auf die Vorgaben, die in den Richtlinien für Schulwanderungen und Schulfahrten (BASS 14 – 12 Nr. 2) festgelegt sind. Danach entscheidet jede Schule in der Schulkonferenz, in welchem Umfang Fahrten durchgeführt werden. 

 

2. Klassenfahrten bzw. Stufenfahrt im Schuljahr 2018/19

(während der Wanderwoche vom 05. - 09.11.2018)                 

Klasse(n) /Stufe Ziel Anzahl Tage
6A Tagesfahrten 3
6B Schaephysen 3
6C, 6D Brüggen 3
6E, 6F, 6G Lindlar 3
8A, 8B, 8C, 8D Willingen 5
8E, 8F Haltern 5
8G, 8H Bremerhaven 5
10A, 10D Amsterdam 5
10B, 10C Hamburg 5
12 Barcelona 5

                                      

3. Das Fahrtenkonzept

Das Fahrtenkonzept der Robert-Jungk-Gesamtschule, sieht vor, dass vor allem die soziale, politische und (inter-)kulturelle Entwicklung der Schülerinnen und Schüler gefördert wird. Dabei gibt es eine Progression, die sich in den Schwerpunkten der Fahrten widerspiegelt.

In den Klassen 6 und 8 stehen besonders soziale Aspekte im Mittelpunkt. Mit sportlichen und kulturellen Aktivitäten, sowie teambildenden Übungen dienen diese Fahrten der Stärkung der Klassengemeinschaft und der altersgerechten sozialen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. 

Die Abschlussfahrt in Klasse 10 und die Studienfahrt im 12. Jahrgang  hat interkulturelle, sozialpolitische und fachlich-inhaltliche Schwerpunkte. Der Bezug zum Unterricht soll gemäß den Vorgaben der Wanderrichtlinien stärker in den Vordergrund treten. Die Fahrten werden im Unterricht vor- und nachbereitet. Sie gestalten sich deshalb auch als Unterricht „vor Ort“. 

Jahrgangsstufe

 Modalitäten 

Kostenobergrenze

6 Bis zu zwei Übernachtungen; dient v. a. der Festigung der Klassengemeinschaft und dem sozialen Lernen 100,00 €
8 Bis zu vier Übernachtungen; mit (inter-) kulturellen oder sozialpolitischen oder fachlich-inhaltlichen Ansätzen 100,00 €
10 Einwöchig; mit (inter-)kulturellen, sozialpolitischen und fachlich-inhaltlichen Schwerpunkten 200,00 €
12 Einwöchig; mit (inter-)kulturellen, sozialpolitischen und fachlich-inhaltlichen Schwerpunkten 300,00 €

Das Fahrtenangebot der Robert-Jungk-Gesamtschule wird ergänzt durch ein Austauschprogramm mit einer Partnerschule in Caudry (Frankreich) für die Jahrgänge 7 bis 10. Dieses Angebot dient in vielfacher Weise dem interkulturellen Lernen und dem Erwerb überfachlicher Kompetenzen. 

Darüber hinaus gibt es eine Reihe zusätzlicher Fahrten:

  • Den Schülerinnen und Schülern der höheren Klassen wird jeweils eine  dreitägige Fahrt nach  London oder  York (England)  angeboten.
  • Die Schülerinnen und Schüler, die die französische Sprache erlernen, machen eine Tagesfahrt nach Lüttich.  
  • Die  Lateinschüler  verbringen alljährlich einen Tag  an  historisch interessanten Orten in der näheren Umgebung. 
  • Die  Fachschaft  Sport führt  ein  einwöchiges Skiprojekt für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 -12 im Ultental/Südtirol durch.
  • Der 13. Jahrgang nimmt am Projekt POL&IS in Winterberg teil.

Zusätzlich gibt es Fahrten und Aufenthalte in Seminarhäusern und Tagungsstätten im Rahmen von Projekten und Arbeitsgemeinschaften.

 

Zusatz zum Fahrtenkonzept

A. Angebotene Fahrten, die nicht im Fahrtenbudget vorgesehen sind:

An der Robert-Jungk-Gesamtschule werden auch zusätzliche Fahrten angeboten, die grundsätzlich allen Schülerinnen und Schüler der dafür vorgesehenen Jahrgangsstufen offen stehen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist allerdings schulisches Engagement:

  • Regelmäßige Teilnahme am Unterricht und
  • erkennbares Bemühen um persönliche Lernerfolge,
  • sowie regelkonformes, sozialverträgliches Verhalten
  • gerne auch: Engagement im schulischen, außerunterrichtlichen Bereich
  • und die selbstverständliche Bereitschaft während der Fahrt „verpasste“ Unterrichtsinhalte selbstständig nachzuholen.

Die entsprechenden Abteilungsleiter werden von den Fahrten-Verantwortlichen über den Kreis der Interessenten an der jeweiligen Fahrt unterrichtet, die Abteilungsleiter entscheiden über die mögliche Teilnahme der Schülerinnen und Schüler.

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Weitere Informationen zu Schulfahrten auf der Seite der Bezirksregierung

Inklusion

Zielsetzung der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf werden in einer Klassengemeinschaft der Gesamtschule unterrichtet. Individuelle Kompetenzentwicklungen und soziale Fähigkeiten stehen hier ebenfalls im Vordergrund, dabei werden die Kinder und Jugendlichen nach ihrem jeweiligen Leistungsvermögen gefördert. Alle Kinder können im Erleben der Besonderheit eines jeden voneinander lernen. Ziel ist es zunehmend Verantwortung für das gemeinsame Lernen zu übernehmen. 

Die Lernsituation in den inklusiven Klassen der Gesamtschule

Zum Schuljahr 2011 / 2012 wurde an unserer Schule die erste Integrative Lerngruppe in der Jahrgangsstufe 5 eingerichtet. Seitdem wurde in jedem Schuljahr eine weitere Integrative Lerngruppe im 5. Jahrgang eingerichtet. Seit dem Schuljahr 2014/15 ist unsere Schule  Schwerpunktschule für die inklusive Förderung in der Sekundarstufe I. Derzeit stehen zur individuellen Förderung der Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf an jedem Standort je zwei Differenzierungsräume zur Verfügung, die je nach Bedarf von den Sonderpädagogen und Integrationshelfern genutzt werden. Diese Räume sind ausgestattet mit individuellem Differenzierungsmaterial und bieten Arbeitsnischen, sowie die Möglichkeit der lebenspraktischen Förderung.

Die Anwesenheit der Sonderpädagogin und der Integrationshelfer ist für die ganze Klasse ein Gewinn. Sie

  • unterstützen die Fach- und Klassenlehrer im Unterricht
  • erweitern die individuelle Förderung auch der Regelschüler der Klasse
  • beraten die Fach- und Klassenlehrer bei auffälligen Schülern.

In einer inklusiven Schule entwickelt sich ein selbstverständlicher Umgang mit individuellen Stärken und Schwächen, was zu einem außergewöhnlichen sozialen Zusammenhalt führt.

Alle Schüler können dabei eine Reihe von sozialen Kompetenzen erwerben:

  • Verständnis entwickeln
  • Rücksichtnahme üben
  • Probleme erkennen
  • besondere Verantwortung übernehmen

Die Lehrer der Gesamtschule entwickeln ihrerseits durch Erfahrung neue Kompetenzen im Umgang mit sonderpädagogisch geförderten Schülern. Für den Unterricht ergibt sich die Erfordernis einer kleinschrittigen und differenzierten Lernplanung.

Welche Kinder und Jugendliche werden inklusiv unterrichtet?

Die zurzeit unterrichteten Kinder und Jugendlichen haben folgende Förderschwerpunkte: „Geistige Entwicklung", „Lernen", „Sprache“ und „Motorik“.

Was verbirgt sich hinter diesen Begriffen?

„Sonderpädagogische Förderung: Schülerinnen und Schüler, die auf Grund einer Behinderung oder we­gen einer Lern- oder Entwicklungsstörung besondere Unterstützung benö­tigen, werden nach ihrem individuellen Bedarf sonderpädagogisch geför­dert.“

(vgl. § 19, Absatz 1 des Schulgesetz NRW - SchulG).

Auf Antrag der Eltern entscheidet die Schulaufsichtsbehörde über den Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung und die Förderschwer­punkte. Vorher holt sie ein sonderpädagogisches Gutachten sowie, sofern erforderlich, ein medizinisches Gutachten der unteren Gesundheitsbehör­de ein und beteiligt die Eltern. Besteht ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, schlägt sie den Eltern mit Zustimmung des Schulträgers mindestens eine allgemeine Schule vor, an der ein Angebot zum Gemein­samen Lernen eingerichtet ist.“ (ebd. Absatz 5)

Die sonderpädagogische Förderung

An unserer Schule arbeiten inzwischen 4 Sonderpädagoginnen. Alle Kolleginnen sind von der Erich Kästner- Schule, Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen, Sprachentwicklung sowie emotionale und soziale Entwicklung abgeordnet. Sie sind ausgebildet für die Förderschwerpunkte „Geistige Entwicklung", „Lernen". „Sprachentwicklung", "Emotionale und soziale Entwicklung¨ und „Körperlichen Entwicklung". Für weitere Förderschwerpunkte suchen sie ggf. außerschulische kollegiale Beratung. Die Verteilung der sonderpädagogischen Aufgaben wird gemeinsam mit der Schulleitung beraten.

Der Umfang des Unterrichtseinsatzes der Sonderschullehrkräfte in der Gesamtschule wird über ein vom Land zugewiesenes Budget geregelt (siehe 9. Schulrechtsänderungsgesetz). Es erfolgt eine Zuweisung der Schüler mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf durch die zuständigen Schulämter (Krefeld bzw. Kleve).

„Gemeinsames Lernen"

Für alle Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf wird die Teilnahme am Unterricht mit Hilfe eines Förderplans individuell organisiert. Der Förderplan orientiert sich an den diagnostischen Voraussetzungen, die durch den jeweiligen Förderschwerpunkt des Kindes („Geistige Entwicklung", „Lernen", „Soziale und emotionale Entwicklung", „Körper und Motorik") vorgegeben sind.

Verantwortlich sind dafür die Sonderpädagogen und alle im Team arbeitenden Kolleginnen und Kollegen. Ein regelmäßiger Informations- und Gedankenaustausch, ist Grundvoraussetzung, um die fachliche und soziale Eingliederung voranzutreiben und die größtmögliche Unterstützung der Kollegen und Schüler zu ermöglichen.

Die unterrichtliche Umsetzung orientiert sich daran, ob ein Kind zielgleich oder zieldifferent unterrichtet wird.

Liegt eine zielgleiche Förderung vor, müssen die Leistungen der Schüler grundsätzlich den Zielsetzungen der Curricula der Gesamtschule entsprechen. Sind sie gegenüber den Leistungsanforderungen durch ihre Einschränkungen in irgendeiner Weise benachteiligt, kann ihnen ein Nachteilsausgleich zugesprochen werden (z.B. längere Zeiten bei Klassenarbeiten, wenn die Handmotorik verlangsamt ist, u.a.m.). Dieser ist individuell festzulegen und im Klassenteam zu besprechen. In den Fachkonferenzen werden die unterschiedlichen Formen des Nachteilsausgleichs erarbeitet.

Für zieldifferent unterrichtete Schüler werden, an den Unterrichtsinhalten angelehnt, veränderte („differente") Ziele festgelegt, die sich an den Richtlinien des jeweiligen Förderschwerpunktes orientieren. Ihr Unterricht findet sowohl gemeinsam mit der Klasse, als auch getrennt in den Differenzierungsräumen statt. Art und Umfang der äußeren Differenzierung werden individuell, orientiert am Bedarf des Schülers entschieden.

Benotung

Zielgleich unterrichtete Schüler mit erhöhtem Förderbedarf erhalten grundsätzlich, an den Anforderungen des Curriculums orientierte, Noten. Das Zeugnis ist daher das der Gesamtschule.

Zieldifferent unterrichtete Schüler erhalten ein Berichtszeugnis (ab Klasse 9 auch mit Noten), in dem ihre Leistungen im Unterricht und die Entwicklung ihrer Förderung beschrieben werden.

Die Zeugnisberichte zu den einzelnen Fächern werden von den jeweiligen Fachlehrern geschrieben. Beratend kann die Hilfe des Sonderpädagogen in Anspruch genommen werden. Die Schüler mit dem Förderschwerpunkt „Lernen" können neben den Berichten in ihrem Zeugnis bereits ab Klasse 5 Noten erhalten, wenn die erbrachte Leistung den Anforderungen des Curriculums der Gesamtschule entspricht. Eine entsprechende Anmerkung ist im Zeugnis vermerkt.

Die zu erreichenden Bildungsabschlüsse richten sich nach den Bildungsgängen, denen die Schüler über das sonderpädagogische Gutachten durch die Schulaufsicht zugewiesen wurden. Der jeweilige Bildungsgang wird in jedem Zeugnis ausgewiesen.

Beratungskonzept

Beratung in der Sekundarstufe I

Damit für jedes Kind - vom hochbegabten bis zum lernlangsameren Schüler - die ideale Weichenstellung erfolgen kann, das heißt die optimale Schullaufbahn geplant werden kann, ist professionelle Beratung unerlässlich.

Erste wichtige Ansprech- und Beratungspartner sind die Klassenlehrer, die täglich mit den Kindern zusammen arbeiten. Durch ihre langfristige Arbeit an und mit der Klassengemeinschaft können sie als erste Konflikte analysieren, beurteilen und oftmals die angemessene Hilfestellung geben. Die intensive Beratungstätigkeit der Klassenlehrer garantiert oftmals erfolgreiche Lernkarrieren.

Die Beratungslehrer, Sozialpädagogen und Abteilungsleiter ergänzen die Beratungsarbeit der Klassenlehrer. Ob es sich um Lern- oder Verhaltensprobleme, Schullaufbahnberatung oder um die Vermittlung außerschulischer Kontakte geht, das Beratungsteam bietet zu allen Themengebieten ein verlässliches Angebot.

 

Beratung in der Sekundarstufe II

Bei der Gestaltung ihrer individuellen Schullaufbahn werden die Schülerinnen und Schüler von Beratungslehrerinnen und Beratungslehrern begleitet:

  • Jahrgang 11: Herr Dr. Schnurbusch
  • Jahrgang 12: Herr Friedrichs 
  • Jahrgang 13: Herr Cornély, Frau Keesen