Macbeth-Aufführungen begeistern ihr Publikum

Fast ein ganzes Schuljahr hatte der Literaturkurs des 12. Jahrgangs an seiner Aufführung von William Shakespeares Macbeth gearbeitet. Und wahrlich keine Sekunde war vergebens. Mehr als 250 Zuschauer spendeten am 17. und 18. Juni 2016 begeisterten Applaus. Minutenlange Bravorufe und Standing Ovations waren der verdiente Lohn für ein überraschendes Ensemble. Wer gedacht hatte einer bloßen Schüleraufführung beizuwohnen, rieb sich sehr schnell verwundert die Augen. Professionelles Schauspiel, perfekte Ausstattung und eine herrliche Kulisse ließen sofort Staunen und Begeisterung aufkommen.

Das Technikteam rund um Bernhard Tönnissen, Sina Kohlschütter, Fabian Kloß und Dirk Freyer zauberte magische Licht und Nebeleffekte. Inszeniert vom Literaturlehrer des Jahrgangs, Michael Cornély, spielte sich das Ensemble in einen Rausch.

Das impressive Spiel der jungen Akteure mutete dabei völlig profihaft an. Die Kulisse der Hülser Burg und das leicht regnerische Wetter versetzten das Publikum in die Schottischen Highlands um das Jahr 1086. Der erfolgreiche Feldherr Macbeth, famos dargestellt durch Philipp Struck, wird von seiner ehrgeizigen Frau, Rabea Reinsch und Julia Nannen stellten den wachsenden Irrsinn der Königin gänsehäutig dar, angestachelt den König (Esther Convent) zu ermorden. Die Prophezeiung der Hexen, in starken Szenen umgesetzt von Laura Sokol, Celine Seigies, Alina Müller und Irem Karadeli, verführt Macbeth zum Mord am König und vielen Gefährten.

Englischunterricht mal anders

Am Donnerstag, 16. Juni 2016 gab es für unsere  Fünft- und Sechstklässler ganz besonderen Englischunterricht:  die englische Theatergruppe Theatre@School“ führte das Stück „Aldrick Castle“ in englischer Sprache auf.

„Aldrick Castle“ ist ein fantastisches Musical, das die Zuschauer auf eine Abenteuerreise in die Vergangenheit einlädt: Eine Schulklasse macht einen Ausflug in ein altes Schloss um etwas für seine Geschichte zu erfahren. Dabei erlebt ein Schüler einen Zeitsprung und macht eine lehrreiche und aufschlussreiche Zeitreise durch das 17. Jahrhundert. Nach dem Bestehen einiger aufregender Abenteuer kehrt der Schüler wieder glücklich in die heutige Zeit zurück.

Kulturabend 2016

Am 2. Juni 2016 fand der diesjährige Kulturabend statt, an dem Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen fünf bis zwölf einem begeisterten Publikum einen abwechslungsreichen Einblick in ihr Können gaben. Mit ihren musikalischen, tänzerischen, akrobatischen und darstellerischen Fähigkeiten präsentierten sie ein facettenreiches, abendfüllendes Programm, das Eltern, Lehrer und Schüler staunen ließ.

Ein herzliches Dankeschön an alle Lehrerinnen und Lehrer, die die Talente der Schülerinnen und Schüler zur Entfaltung brachten! 

Theatertill gastierte an unserer Schule.

Am 12. Mai 2016 erlebten die Acht- und Neuntklässler gemeinsam mit Schülern der benachbarten LVR-Luise-Levenschule eine aufwühlende und provokante Veranstaltung zum Thema Gewalt. Fünf Gäste, Täter und Opfer, kamen zu Wort und berichteten in eindrucksvoller Weise über ihre Erfahrungen mit Gewalt, aber auch über ihre Gefühle, ihre Motive und ihre Ängste: ein türkisch-stämmiger Diskriminierter, eine mobbende Schülerin, ein schlagender Lehrer, ein gewalttätiger Neonazi und eine Zeugin einer Vergewaltigung, die durch ihr mutiges Eingreifen selbst zum Opfer wurde. Die Schüler zeigten sich emotional tief berührt und zum Teil sehr erbost über die Äußerungen der Gäste. Anschließend hatten die Jugendlichen die Gelegenheit sich zehn Minuten lang mit einer vorgestellten Person zu unterhalten und Fragen zu stellen.

Theater vom Feinsten zu einem ersten Thema

In der Woche vom 15. - 18. Februar 2016 führten die Schüler der Wahlpflichtkurse „Darstellen und Gestalten“ des 9. und 10. Jahrgangs an vier Abenden und immer vor ausverkauftem Haus im Theater hintenlinks das Theaterstück „Amok – Ich knall euch ab.“ auf.

Das Stück - nach der Romanvorlage von Morton Rhue - erzählt auf eindrucksvolle Weise die traurige Geschichte von verzweifelten Außenseitern, die in der Schule ein Blutbad anrichten und erinnert an die Amokläufe verzweifelter Schüler der letzten Jahre. Die Geschichte zeigt einerseits die Strategien von Ausgrenzung, Abwertung und Intoleranz von Jugendlichen und andererseits den fehlenden Austausch der Ausgegrenzten mit Erwachsenen, aber auch deren Ignoranz und Überforderung.