Verkehrserziehung im 5. Jahrgang

Angebote :

  • "Achtung Auto",
  • "Bahnanlagen sind keine Spielplätze",
  • Aktion "Toter Winkel" 

Verkehrssicherungsprogramm „Achtung Auto“

Alljährlich steht für alle Fünftklässler das bundesweite Verkehrssicherungsprogramm „Achtung Auto“ des ADACs auf dem Stundenplan, um die Schüler für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und zu achtsamem Verhalten anzuleiten.

 Aktion "Achtung Auto" 2017 

Das Auto hat Herr Machel vom ADAC direkt mit auf den Schulhof gebracht, um den jüngsten Verkehrsteilnehmern unserer Schule vorzuführen, wie das so ist mit dem Wahrnehmen, Reagieren und Bremsen im Straßenverkehr. Doch bevor zur Begeisterung aller kräftig Gas gegeben wurde und das Auto immer wieder quietschend auf dem Schulhof zum Stehen kam, haben die Kinder selber laufend und stoppend erlebt, was es bedeutet, wenn man plötzlich reagieren muss. Und was passiert, wenn man aber abgelenkt ist und nicht schnell genug reagiert …

Zwei kurzweilige Schulstunden waren schnell vorüber, doch wir sich sicher, dass auch dieser Baustein unseres  Verkehrserziehungskonzeptes  im Gedächtnis unserer Fünftklässler verbleibt und dazu beiträgt, ihnen im Straßenverkehr mehr Sicherheit zu geben.

 

Präventionskampagne „Bahnanlagen sind keine Spielplätze“

Für den Schulweg nutzen alltäglich etliche Schülerinnen und Schüler unseres Teilstandortes in Kerken-Aldekerk die Bahn. Um sie vor den Gefahren an Bahnanlagen zu warnen, beteiligt sich die Schule an der bundesweiten Präventionskampagne „Bahnanlagen sind keine Spielplätze“.

Zu Beginn des 5. Schuljahres kommen Vertreter der Bundespolizei in die Schule ein, um den Kindern klar zu machen, wie gefährlich das Spielen auf und am Rande von Bahngleisen ist: Da Züge mit hoher Geschwindigkeit fahren, einen langen Bremsweg haben und nicht ausweichen können, besteht akute Lebensgefahr. Die Fahrschüler zeigen sich bei jeder Veranstaltung sichtlich beeindruckt vom großen Gefahrenpotenzial, das unangemessenes Verhalten an Bahnanlagen birgt.

 

 

 

Aktion „Toter Winkel“

Die Aktion „Toter Winkel“ ist Bestandteil des Verkehrserziehungskonzeptes und wird am Standort Krefeld-Hüls regelmäßig in Zusammenarbeit mit den Verkehrssicherheitsberatern der Polizei Krefeld durchgeführt.

Unmittelbar vor  den Herbstferien 2016 hatten die Fünftklässler  am Standort Krefeld-Hüls die besondere Möglichkeit, einen großen LKW einmal aus ganz anderen Perspektiven zu betrachten. Mal durfte jeder LKW-Fahrer spielen, ins Fahrerhaus klettern und dann erstaunt feststellen, dass man zwar hoch oben sitzt, aber noch lange nicht jeden sieht, der rund um das riesige Fahrzeug steht. Mal stand man als Fußgänger neben dem LKW mit einem mulmigen Gefühl, denn nun wusste man, dass man vielleicht gerade vom Fahrer nicht gesehen wird.

Jährlich verunglücken Kinder tödlich im Straßenverkehr. Häufig spielen Unfälle mit LKWs eine Rolle. Gerade beim Rechts-Abbiegen kann ein LKW-Fahrer Passanten übersehen, da sie sich im „Toten Winkel“ befinden.